02.02.2008

Tag 3 unseres Roadtrips. Ein stressiger und ereignisreicher Tag in Montréal liegt hinter uns.
CourtAngefangen haben wir mit einem Spaziergang durch die Innenstadt, der uns letztlich zur Basilika Notre-Dame führen sollte. Unterwegs kamen wir an einigen beeindruckenden Bauwerken vorbei, von denen der Gerichtshof sicherlich besondere Erwähnung verdient hat:

Sollte jemand die beiden kleinen Punkte unten rechts neben dem Säuleneingang auf dem Treppenansatz erkennen: Das sind Katharina und Emilie. Soviel also zu den Dimensionen des Gebäudes.

 

 

 

 

Gegenüber ist ein kleiner parkähnlicher Platz, auf dem sich Eichhörnchen häuslich eingerichtet haben. Eines von ihnen hat vor meiner Kamera wahre Star-Ambitionen entwickelt und ein beeindruckendes Posing hingelegt:

Squirrel

 

Basilique Notre-DameKurz darauf haben wir dann doch noch die Kathedrale erreicht, die man auf keinen Fall verpassen sollte.  Innen sehr dunkel gehalten, bietet sie ein interessantes Farbenspiel in verschiedenen Blautönen. Eine besondere Atmosphäre schafft vor allem die Größe. Neben dem Hauptaltar gibt es vier Nebenaltare, eine kleine Kapelle im Hinterschiff und eine große Kapelle hinter dem Chorraum, die nach einem Feuer im Jahr 1978 komplett neu errichtet wurde.
Im Jahre 1984 war übrigens Papst Johannes Paul II. hier und hat das Weihwasserbecken gesegnet, sodass sich die Kathedrale seitdem damit rühmen darf, päpstliches Weihwasser zu haben. Natürlich habe ich davon direkt etwas mitgenommen.

Stairs Cross-country

Im Anschluss führte uns unser Weg zum Mont-Royal (dem der Stadt übrigens ihren Namen verdankt), einem 233m hohen Hügel mitten in der Stadt. Auf unserem Weg nach oben haben mehrere Skilangläufer unseren Weg gekreuzt. Von dort oben hat man eine wunderbare Aussicht über das gesamte Stadtgebiet. Nachdem wir dort einige Fotos gemacht haben, sind wir wieder hinabgestiegen, da eine weitere Sehenswürdigkeit auf unserem Plan stand:
Schwartz's Schwartz’s, ein „hebräisches“ Restaurant, das (angeblich) weltberühmt ist für sein „smoked meat“. Ob weltberühmt oder nicht, kann ich nicht beurteilen, auf jeden Fall sind die Wände dort tapeziert mit Zeitungsartikeln, die über das „smoked meat“ berichten.
Erstaunlicherweise ist das Restaurant bis auf den letzten Platz vollgewesen. Die Innenausstattung erinnert stark an Bierzeltgarnituren, auf die die Gäste strategisch günstig verteilt werden.
Auch von außen ist das Restaurant eher… ich sag mal: schlicht gehalten. Andere würden vielleicht sagen, dass es von außen wie von innen wie eine Pommesbude aussah. Das Essen dort hat fantastisch geschmeckt! Das Bild hat Emilie im Restaurant aufgenommen.
Somit gehört dieses Restaurant definitiv zum Pflichtprogramm für jeden Montreal-Besucher!

Frisch gestärkt haben wir uns dann noch die Shopping Mall angesehen. Eingentlich nichts Spektakuläres, jedoch erstreckt sich diese über 4×5 Häuserblocks . und zwar unterirdisch.
Danach sind wir noch edel essen gewesen und dann völlig erschlagen zurück ins Hotel gegangen.

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