07.03.2008

Manchmal kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Ist zwar drastisch ausgedrückt, aber das muss jetzt einfach mal sein.
Die letzte Nacht habe ich bekanntlich damit verbracht, die Fallstudie zu analysieren.
Den Plan, um 04.15h ins Bett zu gehen, habe ich übrigens nicht verwirklicht; aufgrund der Tatsache, dass ich meiner Ausarbeitung noch unbedingt den letzten Schliff verpassen wollte, wurde es dann doch 05.30h.

Heute um 16.00h war dann das Treffen mit der Gruppe.
Bisher hatte ich von den Leuten echt den Eindruck, dass die motiviert sind und „was auf dem Kasten haben“. So kann man sich täuschen…
Ich habe meine Notizen für alle ausgedruckt und verteilt (jeweils 8 Seiten), nur um mir dann anhören zu dürfen, dass die Arbeit, die ich mir gemacht habe, überflüssig sei. Begründung: Wir könnten eine so ausführliche Analyse nicht abgeben, da wir „damit der vortragenden Gruppe schaden“ würden. Ah ja!

Der Plan meiner Gruppenmitglieder sieht so aus, „das Ganze auf uns zukommen“ zu lassen, um uns dann die Kritik der Präsentation spontan aus den Fingern zu saugen.
Ich halte das für sehr gewagt und absolut unangemessen, aber okay. Da ja auch in Kanada die Demokratie herrscht, habe ich beschlossen, von nun an die Arbeit einzustellen, meinen sechs Stunden investierte Zeit nicht nachzutrauern, sondern stattdessen nun etwas konstruktives zu tun.
Daher werde ich jetzt in die Stadt gehen und irgendetwas mutwillig zerstören…
Gruppenarbeit mit Kanadiern ist ein Arschloch!

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