18. Tag, Sonntag, 01.11.2009

KO CHANG – BANGKOK

„Freizeit bis zum Transfer mit Fähre und Bus zum Airport in Bangkok. Nach Mitternacht Rückflug mit Emirates über Dubai nach Europa (Flugdauer ca. 15,5 Std.). Die Gäste, die mit Etihad Airways fliegen, haben eine Zwischenübernachtung in einem flughafennahen Hotel.“

Zur Abwechslung mal ein bisschen Freizeit; Ratet mal, was man da wohl am besten macht? Richtig: Massage! Und zwar am Strand mit Blick auf den Golf von Siam. Dann noch ein wenig im Pool liegen und die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, im Anschluss Essen gehen und schon ist es 17:00h. Das bedeutet für uns Abfahrt Richtung Flughafen, denn der erste Teil der Gruppe fliegt um 01:05h ab Bangkok nach Dubai, der zweite Teil um 2:35h. Warum wir in getrennten Maschinen fliegen, wissen wir nicht, aber einen Treffpunkt haben wir schon mal ausgemacht. Mal schauen ob es klappt…

 

Dubai

Über die Dimensionen des Flughafens habe ich mich ja bereits im Starteintrag geäußert. Daraus ist wohl auch ersichtlich, wie fatal es sein kann, wenn man (in diesem Fall: ich) die beiden führenden Fastfoodketten McDonalds und Burger King verwechselt.

War ja klar, dass mir das wieder passiert, und so sitzen wir im Foodcourt West bei Burger King, obwohl doch meinerseits verkündet worden ist, dass der Treffpunkt bei der Konkurrenz sein wird.

Also haben wir das Vergnügen, den gesamten Flughafen zu überqueren, denn McDonalds ist im Foodcourt East. Gut, dass der Flughafen nicht sehr groß ist…

Irgendwann treffen dann auch die anderen ein und wir verbringen noch ein wenig Zeit miteinander, bevor sich unsere Wege trennen.

Zwischendurch randaliere ich noch ein wenig im Duty-free-Shop und zünde eine Streubombe: Das Material, aus dem die Getränkedosen bestehen, ist sehr dünn und bei Herausnehmen aus dem Regal fällt mir eine Dose auf den Boden. Innerhalb weniger Sekunden hat sich der gesamte Inhalt über den Boden und meine Hose ergossen.

Als ich einen Security-Mitarbeiter des Flughafens frage, ob er mir einen Putzlappen besorgen könne, damit ich die Pfütze auf dem Boden entfernen kann, ernte ich einen verständnislosen Blick in Verbindung mit dem freundlichen Hinweis, dass ich mich um nichts kümmern müsse; er werde die Reinigung veranlassen. Naja, wenigstens bin ich nicht verhaftet worden ;-)…

Dann kommt, was zwangsläufig kommen muss: Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Ein letztes Mal nehmen wir uns in die Arme und unsere Wege trennen sich.

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