24.02.2008

Jede Reise geht irgendwann einmal zu Ende, und so befinden auch wir uns auf dem Rückflug. Emily hat einen anderen Flug gebucht als wir, deswegen hat sie ihren Zwischenstop in Toronto. Wir haben hingegen wieder einmal die Gelegenheit, uns den Flughafen von Washington anzuschauen. Dieser ist jedoch erstaunlich unspektakulär und geradezu langweilig.
Gestern abend ist es bei mir etwas später geworden, schließlich musste ich doch die Klitschko-Brüder am Madison Square Garden gebührend in Empfang nehmen. Der Kampf soll ja mal unbeschreiblich schlecht gewesen sein. Hätte ich das $1000-Ticket gekauft, hätte ich mich wahrscheinlich geärgert…

Rückblickend kann man sagen, dass die Promidichte in New York sehr hoch ist, und wahrscheinlich ist das auch der Grund dafür, dass sich die Stars hier weitgehend unbeachtet bewegen können.
Vor einigen Tagen ist mir Danny DeVito über den Weg gelaufen, und es waren gerade einmal drei Fotografen in der Nähe (mich eingeschlossen). Das gleiche galt für Ashton Kutcher, Ryan Reynolds und einige andere, denen ich in den letzten Tagen begegnet bin.
Vor dem Hintergrund ist es nahezu peinlich, dass die Ankunft von Tokio Hotel und deren anschließendes Konzert hier in New York zu Massenhysterien geführt hat. Dies beschränkte sich zwar auf die (größtenteils minderjährige) Bevölkerung New Yorks, doch die hat es immerhin geschafft, den Verkehr rund um die MTV Studios zum Erliegen zu bringen.

Heute abend steht die Oscar-Verleihung an, und das ist insofern besonders aufrewgend, als „eine von uns“ als beste Schauspielerin nominiert ist: Ellen Page, in Halifax geboren und aufgewachsen, hat gute Chancen für ihre beachtliche Leistung in dem Film „Juno“ ausgezeichnet zu werden. Ich bin gespannt!

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