Der nervigste Cache

Der sicherlich nervigste Cache bisher war wohl „Harry Potter und der Cache von Askaban (Nachtcache)“ (GC1EKTC).

Angegangen bin ich diesen am 03.01.2009 im Team mit Legolas81und Merry79. Trotz des (selbst für einen Nachtcache) ungünstigen Wetters (tiefste Dunkelheit und starker Nebel) machten wir uns spät am Abend auf den Weg Richtung Wassenberg. Gewarnt durch die Anmerkung des Owners („Egal welches Wetter, es ist immer matschig), waren wir in voller Kampfmontur unterwegs – und wurden enttäuscht: Wie man sich aufgrund des Datums hätte denken können, war es nicht matschig, dafür der Boden aber steifgefroren. 

Dennoch hatten wir zunächst wenig Probleme, die Reflektoren und damit auch den richtigen Weg zu finden, und erreichten somit schnell die erste Station. Alles Wichtige wurde notiert und weiter ging es. Interessanterweise erreichten wir trotz wetterbedingt großer Sorgfalt als nächstes Station 9, die uns bereits die Finalkoordinaten in Form einer Rechenaufgabe mitteilte. Hauptbestandteil dieser Rechenaufgabe waren jedoch die Buchstaben A bis E, die wir natürlich nicht kannten, weil uns die Stationen 2 bis 8 fehlten.

Daher entschlossen wir uns, zur Station 1 zurückzulaufen, um den Cache erneut anzugehen. Und siehe da: Auf einmal sollten wir auch die Stationen 3, 4 und 5 finden (zwar nicht in chronologischer Reihenfolge, aber immerhin fanden wir sie). Nachdem wir dann schließlich erneut bei Station 9 landeten, hörten wir plötzlich einen Aufschrei von Merry79, die wohl irgendwo zwischen den Bäumen farbige Reflektoren sah, die uns zielstrebig zum Final führten.

Zum Abschluß stellen sich uns bis heute einige Fragen: 

1.) Warum kam nach Station 1 direkt Station 9?

2.) Was ist mit den Stationen 2, 6, 7 und 8 passiert?

3.) Gab es noch weitere Stationen, die wir hätten finden sollen (z.B. Station 10ff)?

4.) Wo zum Henker hätten wir die Buchstaben A bis E finden sollen???

 

Ich ging zunächst davon aus, dass unsere Probleme durch die widrigen Wetterumstände entstanden sind, jedoch haben nach uns weitere Cacher ihr Glück versucht und ähnlich chaotische Zustände vorgefunden. Sind die Reflektoren ungünstig angebracht worden? Sind Muggel daran schuld? Diese Frage wird wohl nur der Owner beantworten können…

Fazit: Interessante und kreative Story, eine schöne Umgebung. Die dubiose (bzw. nicht vorhandene) Wegführung verhilft diesem Cache allerdings zum 1. Platz in der Kategorie „Nervigster Cache“.

(Sobald der Owner mir mitteilt, dass er den Cache überarbeitet hat, bin ich gerne bereit, mich nach einem neuen 1. Platz umzuschauen…)

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