Start ins Jahr 2011… ach ja: und E.ON (Episode III)

Was soll ich sagen? Das neue Jahr fängt schon mal super an…

Episode 1:

Nachdem ich mich kurz vor Weihnachten entschlossen habe, mir doch endlich mal einen Telefon- und Internetanschluss zuzulegen, bin ich am 23.12. in den M-Net-Store am Marienplatz gegangen und habe einen Anschluss beantragt. Laut Aussage der Mitarbeiter sei das kein Problem, ich könne innerhalb von 2-3 Wochen mit der Durchführung rechnen.

Am 05.01. bekomme ich einen Anruf von M-Net, dass in meiner Wohnung kein Anschluss möglich sei, da „die APL-Box zu 100 Prozent belegt“ sei. Keine Ahnung, was das heißen soll, Fazit ist jedoch: Telefon und Internet kann ich wohl knicken. Na toll…

 

Episode 2:

Kurz nach Neujahr trifft bei mir die Jahresabrechnung meiner Lieblingsfirma ein: E.ON Bayern Vertriebs GmbH. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dieser Firma, über die ich bereits früher berichtet habe (siehe hier und hier), kann das ja aus Prinzip schon nichts Gutes verheißen. Dennoch bin ich gespannt, welches Schmankerl diesmal auf mich wartet. Meine Erwartung wird nicht enttäuscht, denn E.ON fordert von mir eine Nachzahlung in Höhe von läppischen 320,- Euro.

Das kommt mir zunächst komisch vor, daher schaue ich mir die detaillierte Abrechnung an, und siehe da: Ich habe im letzten Jahr einfach mal geschmeidige 4.800kWh verbraten. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 4.800kWh! Für einen 4-Personen-Haushalt werden normalerweise etwa 5.000kWh veranschlagt, da bin ich ja echt sparsam gewesen. Wird wohl daran liegen, dass ich außer Kühlschrank und Waschmaschine eigentlich keine elektronischen Geräte besitze.

Meine erste Aktion wird daher folgende sein: Meinen drei hübschen jungen Mitbewohnerinnen, die ihre tägliche Whirlpool-Session in meiner Wohnung veranstalten, werde ich wohl beibringen müssen, dass das zukünftig nicht mehr geht, da der Whirlpool zuviel Strom zieht.

Alternativ sollte ich mich mal erkundigen, was es kosten würde, das Bad zu bestuhlen, und ob die Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten die Kosten für den Strom kompensieren würden.

Als ich heute Mittag von meinem Skiausflug zurückkehre, treffe ich meinen Nachbarn an, der gerade seine Wohnung leer räumt. Von ihm erfahre ich, dass mein Stromverbrauch wohl korrekt ist, sein Verbrauch stimmt in etwa mit meinem überein. Die Lösung ist einfach: Der Vermieter hat beim Bau des Hauses allen Ernstes die Fußbodenheizung UNTER den Estrich verlegt. Somit heize ich also erst mal die Bausubstanz auf, bevor ich in meiner Wohnung etwas von der Wärme merke.

Mein Vorsatz für das Jahr 2011 ist somit, es meinem Nachbarn gleichzutun: Ich werde mir wohl eine Lebensgefährtin mit Eigenheim suchen, wo ich dann zeitnah einziehen kann…

 

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